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Mit einem GSM-Wählgerät wäre das nicht passiert

Montag, 21. April 2008
Geisecke. Einbrecher legten 250 Telefone still und machten die üblichen Alarmanlagen unbrauchbar.

Durch das Stilllegen der Telefonanschlüsse, haben gewiefte Einbrecher in Geisecke die Verbindung der Alarmanlagen zur Polizei unterbrochen. So konnten Sie ungehindert in mehrere Geschäfte eindringen und sich bedienen.

Den Einbruch in ein Lotto-Totto Geschäft bemerkten die Beamten schon bei ihrer nächtlichen Streife, weitere Anzeigen folgten am nächsten Morgen. Glück im Unglück war, dass die Einbrecher kaum Diebesgut mit sich nahmen. Hauptsächlich Wechselgeld, Alkohol und Tabakwaren wurden erbeutet. Schlimmer ist der hinterlassene Sachschaden. Denn ohne die Alarmanlagen, konnten die Einbrecher plump die Türen aufhebeln und zerstörten damit große Teile der Einrichtung. Auch die Telekom muss einiges an Schaden beheben, da die Täter im Verteilerkasten einfach grobschlächtig alle Kabel durchtrennt hatten.

Eine Alarmanlage mit einem GSM-Wählgerät (wie ein Handy) wäre vor dem Abklemmen der Telefonleitungen gefeit gewesen, da der Alarm über das Handynetz gemeldet worden wäre und trotz abgeklemmter Telefone bei der Polizei eingegangen wäre.